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Epidemiologie der Hepatitis-C-Virus Infektion bei Opioidsubstituierten

Beschreibung/ Description

Die Standardtherapie für die Behandlung der Opiatabhängigkeit, die Opioidsubstitution, bietet aufgrund des engmaschigen Kontaktes zwischen Arzt und Patient exzellente Möglichkeiten zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-C-Virus (HCV) Infektion, von der diese Patientengruppe häufig betroffen ist. Ziel der Studie ist es, anhand einer repräsentativen Stichprobe von ca. 200 ambulanten Substitutionseinrichtungen mit ca. 2500 Patienten die aktuelle HCV-Prävalenz und Inzidenz in der Opioidsubstitution zu erfassen. Zudem sollen Einflussfaktoren für Therapieinitiierung und Serokonversion beschrieben werden. Dazu sollen sowohl patientenbezogene Daten aus der Regelversorgung als auch aus Patientenfragebögen erfasst werden, um folgende Fragestellungen zu beantworten:

  1. Wie ist der aktuelle HCV-Status (Prävalenz) von Opiatabhängigen in Substitutionstherapie?

  2. Welche Einflussfaktoren sind mit einer Therapieinitiierung verbunden? Welche Faktoren stehen einer Therapieinitiierung entgegen?

  3. Wie hoch ist die HCV-Inzidenz bei Opiatabhängigen in Substitutionstherapie?

  4. Welche Einflussfaktoren sind mit einer Serokonversion während der Opioidsubstitution verbunden?